hier der Newsletter für den Monat
Mai. "Habt Mut -steht auf" so das Motto des diesjährigen
Katholikentages. Und Mut brauchen auch die Mitglieder des
Parents Circle - Israelis und Palistinenser - die Angehörige
in den gewaltsamen Auseinandersetzungen verloren haben und
trotzdem miteinander für eine gemeinsame, bessere Zukunft in
der Region eintreten. Vor 2 Jahren überreichten wir Ihnen in
Rom den pax christi Friedenspreis. Jetzt kommen wider zwei
Vertreter nach Deutschland und dabei auch nach München. Wir
können sie am 9. Mai in der ev. Studentengemeinde in München
(s.u.) erleben. Melden Sie sich bei "wings
of hope" zu dieser Veranstaltung an.
Wer die Vorstellungen von Prof. Olaf Müller zum Pazufismus in kriegerischen Zeiten
noch nicht
gehört oder
gelesen hat, sollte
unbedingt am 12.Mai nach Freising kommen und sich Müllers
Ausführungen anhören. Er wird sicher mit einem Gefühl nach
Hause gehen, dass es in der heutigen Zeit um so notwendiger
ist, für Gewasltfreiheit einzustehen. In der Hoffnung auf ein wenig
mehr Frieden in der Ukraine, im Nahen Osten oder in all den
anderen vergessenen Konflikten,
Ihr/Euer Martin Pilgram,
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
05. Mai
2026, 17:00 Uhr Friedenszeichen
Texte
Klänge Schweigen - Vergessene“ Kriege - Die pax christi
Gruppe Erding lädt herzlich ein.
Vergessene Kriege
Kongo, Myanmar, Kolumbien, Westjordanland
sind Beispiele für unzählige aktuelle
Kriegsschauplätze, über die in unseren Hauptmedien
sehr selten berichtet wird.
Werden diese Kriege im öffentlichen
Bewusstsein ausgeblendet,
weil sie uns nichts angehen?
weil wir überfordert sind mit dem Leid der
Menschheit?
weil uns die Menschen in diesen Ländern so fremd
sind?
(mehr)
Ort: Schrannenplatz, Erding
09. Mai 2026, 19:00 Uhr Begegnung und Dialog mit dem Parents
Circle – Families Forum (PCFF)
Zwei
Mitglieder des Parents Circle – Families Forum (PCFF) –
eine Palästinenserin und Israelin – berichten in dieser
besonderen Veranstaltung von ihrem persönlichen Weg.
Beide haben im anhaltenden
israelisch-palästinensischen Konflikt ein
Familienmitglied verloren. Trotz ihres tiefen Schmerzes
haben sie sich bewusst gegen Vergeltung und Rache
entschieden und stattdessen für Verständigung, Dialog
und gegenseitige Akzeptanz. Statt Hass wählen sie den
gemeinsamen Weg der Trauer. Ihr Anliegen ist nicht
Vergebung, sondern die Transformation von Schmerz in
Hoffnung. Und die Überzeugung, dass Frieden nur
durch gegenseitiges Zuhören und Anerkennen möglich ist.
(mehr)
pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im Mai wird unser Geistlicher
Beirat, Charles Borg-Manché, den Gottesdienst mit uns
feiern.
Nach dem Gottesdienst können wir uns wieder im
Pfarrzentrum von St. Bonifaz treffen. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34
12. Mai 2026, 19:30 Uhr Pazifismus als Leitidee - Über
Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten
Kann
Pazifismus heute noch funktionieren – und wenn ja, wie?
Prof. Dr. Olaf Müller zeigt, warum gewaltfreier Widerstand
keine naive Utopie ist, sondern eine ernstzunehmende
Alternative zur Aufrüstung.
Welche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es, an
denen sich die optimistische Sicht der Pazifisten
starkmachen lässt? (mehr)
Prof. Dr. Olaf Müller, Jahrgang 1966, lehrt
Wissenschaftstheorie an der Humboldt-Universität in Berlin.
Neben naturphilosophischen Themen gilt sein Interesse dem
Pazifismus - aus Müllers Sicht hat sich der Pazifismus nicht
erledigt. Statt militärischer Aufrüstung empfiehlt Prof. Dr.
Müller die systematische Vorbereitung auf zivilen und
gewaltfreien Widerstand als Mittel der Verteidigung.
13. - 17. Mai
2026 Habt Mut, steht
auf!
Katholikentag 2026
Der Katholikentag 2026 findet vom
13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg
statt. Und auch auf diesem
Katholikentag ist pax christi wieder
mit den verschiedensten Angeboten
vertreten.
Sie/Ihr seid herzlich eingeladen
vorbeizuschauen, mitzudiskutieren
und Flagge zu zeigen für eine
friedvollere Welt. Hier finden Sie die Angebote von
pax christi auf dem Katholikentag
Vorschau
13.- 14. Juni
2025 Benno Fest
München
Zwei
Tage lang, zeitgleich mit dem Stadtgründungsfest,
feiert das Erzbistum den Münchener Stadtpatron,
den heiligen Benno. An dem bunten und vielfältigen
Pogramm wirken wieder zahlreiche katholische
Vereine und Verbände, muttersprachliche Gemeinden,
Einrichtugnen der Erzdiözese mit, so auch pax
christi. Für unseren Stand suchen wir noch
Betreuungspersonal. Bitte dazu bei Gabriele Hilz (gabriele.hilz@t-online.de)
melden.
Ort: München, rund um den Dom und
inder Fußgängerzone
was
Sie/Dich sonst noch
interessieren könnte:
Das Münchner Friedensbündnis unterstützt die
Kundgebung am 1. Mai!
Das Münchner Friedensbündnis trifft sich vor
dem Eingang zum Arbeitsamt mit dem Transparent "Nein
zum Krieg" um 10.15 h. Wir brauchen noch Hilfe für
die Schilder des Bündnisses "Soziales rauf - Rüstung
runter". Weiteres vor Ort.
Auftakt
Agentur für Arbeit, Kapuzinerstraße 26
10:30 – 11:00 Demonstration von der
Agentur für Arbeit zum Marienplatz
11:00 – 12:00 Kundgebung auf dem
Münchner Marienplatz
Begrüßung durch Simone Burger, Vorsitzende DGB
München
Wir begrüßen die Kolleg*innen in den aktuellen
Tarifrunden auf der Bühne
Grußwort der Landeshauptstadt München von Verena
Dietl, Sozialbürgermeisterin
Aktion: "Wir retten den Sozialstaat" Aktion der DGB-Jugend: “Gegen Zwangsdienste”
Hauptrede von Christiane Benner, Erste Vorsitzende
der IG Metall
Ort: Marienplatz u.a.
01. Mai 2026, 9:30 - 13:00 Uhr
Auf den Spuren von Sr. Imma Mack Radlwallfahrt von Freising nach Dachau
Begeben
Sie sich mit den Schulschwestern auf eine inspirierende
Radlwallfahrt von Freising nach Dachau (ca. 34 km) auf
den Spuren von Sr. Imma Mack, deren Mut, Zivilcourage
und Glaubensstärke bis heute berühren. Unter dem
Decknamen Mädi versorgte sie als junge Novizin während
der NS-Zeit heimlich und unter Lebensgefahr Häftlinge
des KZ Dachau mit Lebensmitteln, Briefen und
liturgischen Gegenständen – darunter auch Utensilien und
Dokumente, die für die heimliche Priesterweihe des
jungen Karl Leisner im Lager gebraucht wurden.
Bei dieser Wallfahrt verbinden sich Bewegung, Begegnung
und Besinnung. Alle Interessierten ab ca. 14 Jahren sind
herzlich eingeladen mitzufahren. (mehr)
Treffpunkt: 9.30 Uhr am Kloster St.
Klara, Kammergasse 20, Freising
Ende: ca. 13.30 Uhr, KZ-Gedenkstätte Dachau,
Todesangst-Christi-Kapelle
2.Mai 2026, 13:00 Uhr 29. Gedenkzug zur Erinnerung an den
Dachauer Todesmarsch
Am
26. und 27. April 1945 wurden Tausende Häftlinge
des KZs Dachau und seiner Außenlager Allach und
Kaufering in drei Todesmärschen durch das
Würmtal in Richtung Alpen getrieben. An diesem
Leidensweg errichteten die Gemeinden Gauting,
Gräfelfing, Krailling und Planegg Mahnmale zur
Erinnerung an diese abscheulichen
Nazi-Verbrechen in den letzten Tagen des Zweiten
Weltkrieges. Seit 26 Jahren veranstalten wir den
Würmtaler Gedenkzug unter den Mottos: „Denkmale
lebendig machen“ / „Den Stab der Erinnerung an
die Jugend weitergeben.“ Deshalb rufen
wir gemeinsam mit Schüler*innen des
Feodor-Lynen-Gymnasiums, des
Kurt-Huber-Gymnasiums, des
Otto-von-Taube-Gymnasiums, der Staatlichen
Realschule und der Mittelschule Gauting zu
diesem Gedenkzug auf. Beginn der Gedenkfeiern: Gräfelfing, Mahnmal – Friedhof
- 13.00 Uhr Planegg, Mahnmal – Pasinger /
Germeringer Straße - 14:30 Uhr Krailling, Mahnmal – Gautinger
Straße - 15:45 Uhr Stockdorf, Baierplatz (nur
Vorbeimarsch) - 16:45 Uhr Gauting, Mahnmal – Friedhof -
17:15
Ab Planegg, Stockdorf und Gauting bringt ein
Pendelbus die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
zurück.
Wir empfangen Nachkommen jüdischer Überlebender
der Todesmärsche durch das Würmtal, um
gemeinsam mit ihnen eine Brücke in die Zukunft
zu bauen. (mehr)
02.
Mai 2026, 16.30 Uhr Gedenkstunde zum 81. Jahrestag der
Befreiung
Am
einstigen „SS-Schießplatz“ Hebertshausen gedenken wir
der über viertausend sowjetischen Kriegsgefangenen, die
dort nach dem Überfall auf die Sowjetunion von
SS-Kommandos erschossen wurden.
Seit 1985 veranstaltet die Initiative „Jahrestag der
Befreiung“ am Vortag der Internationalen Befreiungsfeier
in der KZ-Gedenkstätte Dachau diese Gedenkstunde an die
hier Ermordeten. (mehr)
Ort: Ehemaliger „SS-Schießplatz“
Hebertshausen
02.
Mai 2026, 18 Uhr Gedenken an die Opfer des Todesmarsches
Zu
Tausenden wurden noch in den letzten Tagen vor der
Befreiung des Konzentrationslagers Dachau Häftlinge auf
den Todesmarsch geschickt. Zum Gedenken an diese Opfer
sprechen an dem von Hubertus von Pilgrim gestalteten
Mahnmal Abba Naor (Zeitzeuge), Rafał Wolski (Historiker
und polnischer Generalkonsul in München), der Dachauer
Oberbürgermeister Florian Hartmann und Judith Langer
(Freiwillige FSJ-Kultur am Dachauer Max Mannheimer
Studienzentrum). (mehr)
Musikalische Gestaltung: Florian Ewald
(Klarinette) und Zarko Mrdjanov (Gitarre).
03. Mai 2026, 9.15 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst zum
81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers
Dachau
Der
Gedenkgottesdienst zum Jahrestag der Befreiung wird
gemeinsam gestaltet von der Griechisch-orthodoxen
Metropolie, der Evangelischen Versöhnungskirche in der
KZ-Gedenkstätte, dem Karmel Heilig Blut und der
Katholischen Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte. (mehr)
Über die weiteren religiösen Gedenkfeiern und das
genaue Programm des 81. Befreiungstages informieren
Sie sich bitte über die Homepage der KZ-Gedenkstätte
Dachau:
Startseite - KZ
Gedenkstätte Dachau
Ort: Karmel Heilig Blut, Alte Römerstraße 91,
85221 Dachau
Hinweis: Planen Sie bitte
ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen an
allen Zugängen zur KZ-Gedenkstätte Dachau ein, die
auch für die Gäste unseres Gottesdienstes gelten,
der kontrollierte Zugang zum Kloster von der Alten
Römerstraße aus ist ab 8.30 Uhr geöffnet. Nähere
Informationen dazu und zu den öffentlichen
Gedenkfeierlichkeiten ab 10.45 Uhr finden Sie auf
https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/veranstaltungen/81-jahrestag-der-befreiung-des-kz-dachau/ -
bitte beachten Sie besonders das Verbot bezüglich
der Mitnahme von Taschen und Rucksäcke größer als
DIN A4-Format (21 x 29,7cm), am Zugang zum Karmel
gibt es keine Gepäckaufbewahrung. Da der kleine
Parkplatz des Klosters an der Alten Römerstraße
rasch gefüllt sein wird, empfehlen wir das Parken im
benachbarten Gewerbegebiet Dachau-Ost oder die
Anreise mit MVV (Bushaltestelle KZ-Gedenkstätte oder
Kloster Karmel) oder mit dem Fahrrad (abzustellen am
Zugang zum Karmel).
3. Mai - 31. Mai 2026 Ausstellung
„Kriegstüchtig“
Anlass
der Ausstellung ist die rasant voranschreitende
Militarisierung der Zivilgesellschaft, die
Ausrichtung auf die uneingeschränkte
Kriegsbereitschaft in alle Lebensbereiche hinein:
von der Kita bis in die Universität, vom
Krankenhaus, vom Betrieb bis zur Abfallwirtschaft.
Besonders deutlich wird das im sog. Grünbuch
4.0 (ZMZ, Zivilmilitärische
Zusammenarbeit), einer Publikation des
„Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit“, dessen
Autorenkollektiv sich als „Denkfabrik zur Gestaltung
der zukünftigen Entwicklungen der Öffentlichen
Sicherheit in Deutschland“ versteht. Die Denker
liefern den Akteuren (insbesondere Fachleuten) der
betreffenden Bereiche Handlungsanleitungen. (mehr)
Ort:
Hinterhalt II, Leitenstrasse 40 ,82538
Geretsried-Gelting
Uhr
Linn Stalsberg: Krieg ist
Verachtung des Lebens
Einen
Krieg zu gewinnen bedeutet, so viele Menschen,
Häuser und Infrastrukturen des Feindes wie möglich
zu zerstören. Wenn wir allen Kriegen ein Ende setzen
wollen, müssen wir anfangen, über die Realitäten des
Krieges zu sprechen und jene Personen kennenlernen,
die für den Frieden gekämpft haben.
Die norwegische Journalistin und Soziologin Linn
Stalsberg hat ein Buch zum Luftholen verfasst,
frischer Wind weht aus ihren Zeilen. Es ist ein
zorniges Buch gegen den vorlauten, den
vorherrschenden Zeitgeist in kriegsertüchtigten
Aufrüstungszeiten.
Verpassen Sie die norwegische Journalistin und
Soziologin Linn Stalsberg nicht. Ihr Buch stellt
einen Zusammenhang zwischen der neuen
Militarisierung und der Klima- und Naturkrise her.
Ihr Essay bietet reichhaltiges Material für
gegenwärtige Debatten.
Die Moderation übernimmt Eva Maria Volland.
Sprache Englisch/Deutsch
Eintritt frei: Um Spenden wird gebeten
Anmeldung erwünscht:
obermayer@wilpf.de oder tel. 089 932392
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b,
München
5. Mai 2026, 19:00 Uhr Wenn China angreift Ein Szenario
„Ein
chinesischer Kampfjet stürzt
nach einem riskanten Manöver
in taiwanischem Luftraum ab.
Pekings Machthaber befehlen
daraufhin den Angriff auf
den Inselstaat. Die USA,
innenpolitisch zerstritten,
treten in den Krieg ein,
aber viel zu spät: China hat
Taiwan schon annektiert,
unterstützt von Russland,
Iran und Nordkorea. Die
globalen geopolitischen und
ökonomischen Folgen sind
verheerend: Die USA und
China ringen um die
Weltherrschaft, es droht ein
dritter Weltkrieg, die
Wirtschaft in Europa
schmiert ab. Deutschland ist
wegen seiner Verstrickung
mit China besonders hart
getroffen.“
Der Politologe
Andreas Fulda
analysiert in seinem
hypothetischem
Zukunftsszenario die
globalen Folgewirkungen
eines Überfalls von China
auf Taiwan und zeigt Wege
der Konfliktvermeidung. Ein
Weckruf zur Verteidigung der
freien Welt!
Dr. Andreas Fulda
ist Politikwissenschaftler
und Experte für die
Beziehungen zwischen China
und der EU. Er ist
außerordentlicher Professor
für Politik an der
University of Nottingham.
Fulda schreibt regelmäßig
für Medien wie die FAZ,
WirtschaftsWoche, NZZ und
Foreign Policy.
Am
Freitag, dem 08. Mai, findet um 11:30 Uhr der
nächste Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt. Die
Auftaktkundgebung beginnt am Rotkreuzplatz. Von dort
laufen wir entlang an ein paar Schulen, hin zur
Endkundgebung beim Rosa-Luxemburg-Platz.
Ort: Rotkreuzplatz, München
10. Mai 2026,
10-18 Uhr München liest – aus
verbrannten Büchern
Auf
dem Königsplatz in München findet am
Sonntag, 10. Mai 2026, zwischen 11 und 18
Uhr die Veranstaltung "München liest aus
verbrannten Büchern" statt. Münchnerinnen
und Münchner lesen zur Erinnerung an die
Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 Texte
von Autoren, deren Werke 1933 verbrannt
wurden. Für die Evangelisch-Lutherische
Kirche nimmt unter anderem Stadtdekan Dr.
Bernhard Liess um 12.10 Uhr an der Lesung
teil. Zu Beginn der Veranstaltung wird
Künstler Wolfram P. Kastner um 10 Uhr am Ort
der Bücherverbrennung von 1933 einen
Brandfleck in den Rasen setzen - damit soll
ein Zeichen gesetzt werden, dass kein Gras
über die Geschichte wächst.
Ort: Königsplatz (vor der
Antikensammlung), München
21. Mai 2026, 9.00 Uhr + 19.00 Uhr Verlegung von neuen
„Stolpersteinen“ und Gedenkabend für neun Dachauer
NS-Opfer
Zwischen
9 Uhr und 11 Uhr verlegt der Künstler Gunter Demnig
im Stadtgebiet „Stolpersteine“ vor den einstigen
Wohnhäusern von neun NS-Opfern im Stadtgebiet von
Dachau. Diese erinnern an die Schicksale der in der
Euthanasie-Tötungsanstalt Schloss Hartheim (bei
Linz) ermordeten Franz Breunig (1906–1940), Johann
Glas (1894–1940), Anton Pimperl (1902–1940), Franz
Röhm (1907–1941) und Maria Schrott (1903–1940), an
die Holocaust-Opfer Samson Gutmann (1866–1938),
Hedwig und Heinrich Hirsch (1871–1939 und 1849–1940)
sowie an Johanna (Janina) Gajewska, die als Kind der
polnischen Zwangsarbeiterin Maria Gajewska 1944 in
Dachau geboren und als Baby ihrer Mutter weggenommen
wurde. Im Alter von 75 Tagen starb das Mädchen im
sogenannten Ostarbeiter-Kinderheim hinter dem
Kloster Indersdorf elend an vorsätzlicher
Vernachlässigung.
Um 19 Uhr findet dann ein Gedenkabend für diese
neun Dachauer NS-Opfer statt. Prof. Dr. Annette
Eberle, Anna Andlauer und Dr. Björn Mensing
schildern deren Schicksale. Der Dachauer
Oberbürgermeister Florian Hartmann würdigt die
Opfer. Der Oh Happy Day Chor – inklusiv mit Herz
e.V. unter Leitung von Manfred Herrmann übernimmt
die musikalische Gestaltung.
Ort (Abendveranstaltung):
Ludwig-Thoma-Haus, Augsburger Straße 23, 85221
Dachau
Mittwoch, 27. Mai 2026,
19.30 Uhr Schuld, Sühne, Versöhnung. -
Erinnerungsarbeit und Gerechtigkeit
KZ-Gedenkstätten
sind Orte, an denen großes Unrecht erinnert wird.
Das dazugehörige „Nie wieder“ scheint heute
zunehmend in der Krise zu stecken. Wie kann
Erinnerung versöhnlich wirken? Ist Wiedergutmachung
möglich? Und was kann die Rolle von Kirche und
Glaube an solchen Orten sein? (mehr)
Impulsgeberin: Judith Einsiedel,
Pastoralreferentin an der KZ-Gedenkstätte Dachau
Moderation: P. Martin Stark SJ
Der Abend findet in der Reihe Ignatianisches
Forum 2026: „Das ist ungerecht! – Aber was ist
gerecht?“ statt. Das Ignatianische Forum bietet eine
Plattform für Impulse zur Ignatianischen
Spiritualität und zur spirituellen Vertiefung. Das
ignatianische Grundanliegen „Gott in allem suchen
und finden“ wird aufgegriffen mit Impulsen,
Besinnung, Übungen und Austausch. Dabei werden die
Themen lebenspraktisch angegangen, so dass jede und
jeder etwas für den eigenen Alltag mitnehmen kann.
(mehr)
Ort: Michaelssaal, Maxburgstraße
1, 80333 München (Rückseite von St. Michael)
30.Mai 2026, 9:30 Uhr Keine Mittelstreckenraketen nach
Grafenwöhr
Die
neuen Raketensysteme mittlerer Reichweite könnten auf dem
Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz stationiert
werden. Dort ist die 41. Feld-Artillerie-Brigade
der US-Army stationiert, die einzige in Europa, die solche
Raketensysteme bedienen kann. 48 bis 72 Einheiten der drei
unterschiedlichen Raketensysteme sind geplant. Die Waffen
sind unter Kontrolle der US-Army und werden ohne Mitwirkung
der Bundeswehr eingesetzt. Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr
wird damit zum hochrangigen Ziel für Präventiv- und
Vergeltungsschläge im drohenden Atomkrieg.
Das gilt auch für das in Wiesbaden stationierte 56.
Artilleriekommando, dem die Artilleriebrigade in Grafenwöhr
unterstellt ist. (mehr)
Die DFG-VK München organisiert zusammen mit Münchner
Unterstützern einen Bus: Datum: 30.05.2026 Abfahrt: 09:30 Uhr gegenüber vom EineWeltHaus,
Schwanthalerstr. 80, 80331 München
Rückfahrt: 15:30 Uhr Spielplatz am Stadtpark, 92655 Grafenwöhr
Ankunft in München: ca. 18:30 Uhr Bitte pünktlich sein!
Solipreis: 30,00 Euro Regulärer Preis: 25,00 Euro Ermäßigter Preis: 20,00 Euro
Bezahlung bar vor Ort
Bitte meldet Euch an unter:
muenchen@dfg-vk.de
Ort.
EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80331 München
19. April - 27.
September 2026 Friedensklima Eine Outdoor-Ausstellung zu
den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030
Die
Ausstellung, die bereits auf der Landesgartenschau in
Lindau und zuletzt in Augsburg zu sehen war, beleuchtet
die Verbindung zwischen Klimawandel und Frieden, Auf
markanten Stelen thematisiert sie Gerechtigkeit und
Frieden im Kontext der UN-Agenda 2030 mit den 17
Nachhaltigkeitszielen, die die Weltgemeinschaft im Jahr
2015 verabschiedet hat und denen sich auch die
Landeshauptstadt München verpflichtet fühlt. Die
Ausstellung ist ein Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum des
ÖBZ. (mehr)
Ort: ÖBZ-Gelände, Englschalkinger
Straße 166, D-81927 München
Frauen in Schwarz
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
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